Vorsicht! Vergiftung durch Ahorn
Im Herbst fallen die reifen, flügelartigen Samen und die Blätter der Berg- und Eschen-Ahornbäume auf die Koppel. Da vielerorts bereits schon länger aufgrund der anhaltenden Trockenheit das Weidegras spärlicher bzw. kaum noch wächst, fressen viele Pferde die giftigen Pflanzenteile bei der Futtersuche versehentlich mit. Der Giftstoff Hypoglycin A baut sich im absterbenden Blattwerk jedoch nicht ab, wodurch auch das trockene Laub dieser Bäume toxisch bleibt. Bereits die Aufnahme relativ geringer Mengen kann eine lebensbedrohlich Atypische Weidemyopathie hervorrufen. Kontaminierte Weiden sollten deshalb frühzeitig geschlossen werden.
Zum Foto: Besonders viel Hypoglycin A enthalten die geflügelten Samen des Bergahorns.
