Sattelpassform im Wandel
Regelmäßige Kontrolle zum Wohle des Pferdes
Für jeden Rücken gibt es den passenden Sattel – das ist mittlerweile ausreichend bekannt und belegt. Allerdings sollte der Sattel nicht nur bei der Anschaffung „sitzen“, sondern auch Monate, wenn nicht Jahre später. Regelmäßige Kontrolle ist deshalb wichtig. Und im Zweifelsfall, wenn der Sattel nicht mehr optimal liegt, müssen Lösungen geschaffen werden, um die Gesundheit des Pferdes auch weiterhin zu gewährleisten.
Dass es nicht den einen Westernsattel für alle Pferde gibt, wissen wir pferdeerfahrenen Westernreiter bereits seit vielen Jahren, auch wenn wir in den Anfängen der Westernreiterei an „einer für alle“ glaubten. Moderne Erkenntnisse zur Anatomie und Tragfähigkeit des Pferderückens, verbesserte Vermessungsmethoden und die zunehmende Professionalisierung in Sachen Sattelanpassung haben dazu beigetragen, dass wir heute deutlich sensibler auf die Passform des Sattels achten als noch vor einigen Jahrzehnten.
„Passt jetzt“ heißt nicht „passt immer“
Ein häufig unterschätzter Aspekt bleibt jedoch: Ein Westernsattel, der bei der Anschaffung dem individuellen Pferd optimal passt, wird nicht zwangsläufig dauerhaft passend bleiben. Der Pferderücken verändert sich in der Regel über die Jahre mehr oder weniger stark und damit kann die Passform des Sattels leicht bis erheblich eingeschränkt werden. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls Anpassungen, gar nicht so selten auch ein Neuerwerb sind daher unverzichtbar, um langfristig die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Pferdes zu erhalten.
Der Rücken im Wandel
Der Rücken eines Pferdes ist kein statisches Gebilde. Muskelaufbau, Trainingszustand, Alter, Fütterung, Gesundheitszustand und sogar saisonale Schwankungen können…
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Text: Friederike Fritz, Foto: Heike Klar
