Neue Studie: Pferde als Teil der Naturlandschaft
Eine neue Studie aus Dänemark zeigt auf, dass Pferde bei Renaturierungsprojekten eine große Rolle spielen können, wenn sie dabei als natürliche und höchst effektive Landschaftspfleger eingesetzt werden.
Naturlandschaften befinden sich bedingt durch klimatische Veränderungen in einem rasanten Wandel. Dabei verwandeln Buschwerk und Bäume bislang offene Lebensräume allmählich in dichte Wälder. Dieser Prozess kann Arten gefährden, die auf helle, offene Standorte angewiesen sind, wie beispielsweise Wildblumen und Insekten. Die Forschungsergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass die Beweidung mit u. a. Pferden das Problem effektiver und natürlicher lösen kann als maschinelle Eingriffe.
Grundsätzlich zeigt sich, dass Pferde (und Rinder) als vierbeinige Landschaftspfleger neben dem eigentlichen Abgrasen der Flächen viel mehr tun: Sie prägen aktiv ihren Lebensraum und können so dazu beitragen, vielfältigere, gesündere Lebensräume auch für andere Arten zu schaffen.
Die Studie kann unter https://esajournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/eap.70170 nachgelesen werden.
