Ab in den Frühling
Gesundheit & Wohlbefinden
Endlich: Der Frühling ist da! Und damit brechen für uns Reiter nach längerer Durststrecke wieder richtig schöne Zeiten an, die wir mit unseren Vierbeinern nicht mehr nur rund um den Stall verbringen können, sondern auch draußen in Wald und Feld und bald auch auf den Weiden!
Vom Reithallenmief nach draußen auf den Platz oder noch weiter raus, vom Stall auf die Weide und vom eher ruhigen Wintertraining zurück aufs Leistungsniveau – damit unser Pferd diese Umstellung gesund und fit meistert, braucht es ein wenig Unterstützung und Weitblick von uns.
Fangen wir mit der Fütterung an: Im Laufe des Frühjahrs beginnt – hier früher, da später – die Weidesaison. Etwas früher noch geht es für die meisten Pferde auch wieder ernsthaft an die Arbeit – das Training beginnt, die (Aus-)Ritte werden länger und flotter.
Rationsoptimierung mit Tücken
Die Anpassung der täglichen Ration kann sich in den nächsten Monaten insofern schwierig gestalten, als dass es problematisch ist, den Nährstoffgehalt des Weidegrases exakt zu berechnen. Saisonale Schwankungen im Nährstoffgehalt des Aufwuchses, Witterung und schwankende Weidezeiten sowie kaum zu abzuschätzende tatsächlich gefressene Mengen lassen die „Ration“ tatsächlich nur sehr grob schätzen. Nun ist das Auge des verantwortungsbewussten Halters gefragt, denn er sollte seinen Vierbeiner in den kommenden Weidemonaten in Sachen Gewicht gut im Fokus behalten.
Ob Body Condition Score, bei dem anhand bestimmter Merkmale der Futterzustand des Pferdes in eine Skala einordnet wird, oder ein klassisches Maßband und die prüfenden Hand an den Rippen und dem Mähnenkamm – es gibt einige Varianten um zu kontrollieren, ob der Vierbeiner gewichtsmäßig zu sehr zugelegt hat.
Für anspruchsvollere Kandidaten wie zum Beispiel Senioren, stoffwechselkranke Pferde sowie Zucht- oder Aufzuchtpferde kann sich eine fachgerecht durchgeführte Rationsoptimierung eines unabhängigen Beraters lohnen, um nicht nur Überfütterung, sondern auch Defizite in der Versorgung zu vermeiden.
Extras für die Weidepferde
Bei Pferden, die viele Stunden, wenn nicht sogar den ganzen Tag auf der Weide stehen, kann zum Weideauftrieb das herkömmliche Mineral-Vitamin-Gemisch auf ein speziell auf die Weidebeifütterung abgestimmtes Produkt umgestellt werden, das die bereits über das Weidegras gesicherte Aufnahme bestimmter Vitamine berücksichtigt.
Für Pferde, die 24/7 auf der Weide stehen gibt es praktische Lösungen, die wie Leckerlis aus der Hand gefüttert werden können.
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Foto: Endlich wieder raus aufs Grün – nicht nur Stute und Fohlen freuen sich auf unbeschwerte Weidewochen. Foto: Adrian Bozai
